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Reformationstag 2026: In welchen Bundesländern frei?

18. Oktober 2026·Redaktion Kalender365.pro

Reformationstag 2026: In welchen Bundesländern frei?

Der Reformationstag 2026 fällt auf Samstag, den 31. Oktober 2026. In neun Bundesländern ist dieser Tag ein gesetzlicher Feiertag – in den übrigen bleibt es ein normaler Werktag. Weil der 31. Oktober 2026 auf einen Samstag fällt, ist der arbeitsfreie Effekt für viele Beschäftigte in diesem Jahr jedoch begrenzt. Hier erfahren Sie, wo der Reformationstag frei ist, woran der Tag erinnert und wie Sie das lange Feiertagswochenende zum Monatswechsel sinnvoll planen.

In welchen Bundesländern ist der Reformationstag 2026 frei?

Der Reformationstag ist in den folgenden neun Bundesländern gesetzlicher Feiertag:

  • Brandenburg
  • Bremen
  • Hamburg
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Niedersachsen
  • Sachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • Schleswig-Holstein
  • Thüringen

In den übrigen sieben Bundesländern – Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland – ist der 31. Oktober kein gesetzlicher Feiertag. Dort gilt ein normaler Arbeitstag, der 2026 ohnehin auf einen Samstag fällt. Eine Übersicht aller Termine im Jahr finden Sie auf unserer Seite zu den Feiertagen 2026, aufgeschlüsselt nach Bundesland.

Warum fällt der Reformationstag 2026 ungünstig?

Für Beschäftigte in den genannten neun Bundesländern bringt der Reformationstag 2026 leider keinen zusätzlichen freien Tag, da er auf einen Samstag fällt – also auf einen Tag, an dem viele Menschen ohnehin nicht arbeiten. Ein auf das Wochenende fallender Feiertag wird in Deutschland in der Regel nicht nachgeholt; es gibt keinen gesetzlichen Ersatztag. Ob und wie ein solcher Tag ausgeglichen wird, hängt allein von Vertrag und Tarifvereinbarung ab (ohne Gewähr).

Gut zu wissen: In den Jahren, in denen der Reformationstag auf einen Werktag fällt, lässt er sich hervorragend mit Brückentagen 2026 kombinieren. Für 2026 lohnt sich der Blick eher auf andere Termine im Herbst und Winter, etwa rund um den Jahreswechsel.

Woran erinnert der Reformationstag?

Der Reformationstag erinnert an den 31. Oktober 1517, an dem der Überlieferung nach Martin Luther seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg schlug. Dieses Datum gilt als symbolischer Beginn der Reformation, aus der die evangelische Kirche hervorging. Der Tag hat damit einen überwiegend protestantisch geprägten Hintergrund – was auch erklärt, warum er vor allem in den nord- und ostdeutschen Bundesländern ein gesetzlicher Feiertag ist.

Am selben Datum wird außerdem – ganz ohne religiösen Bezug – Halloween gefeiert, das sich in den vergangenen Jahrzehnten auch in Deutschland etabliert hat. Beide Anlässe fallen 2026 auf denselben Samstag, berühren sich inhaltlich aber nicht.

Was folgt direkt nach dem Reformationstag?

Nur einen Tag später, am Sonntag, dem 1. November 2026, ist Allerheiligen. Dieser katholisch geprägte Feiertag ist in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland ein gesetzlicher Feiertag. Da der 1. November 2026 jedoch auf einen Sonntag fällt, ergibt sich auch hier kein zusätzlicher freier Tag. Interessant ist die geografische Verteilung: Während der protestantische Reformationstag im Norden und Osten frei ist, gilt das katholische Allerheiligen überwiegend im Süden und Westen.

Für Familien ist der Zeitraum rund um den 31. Oktober ohnehin oft von den Herbstferien 2026 geprägt. In mehreren Bundesländern enden die Ferien um diesen Termin herum oder reichen in die ersten Novembertage hinein. Wer mit Kindern plant, sollte den genauen Ferienstart und das -ende für das eigene Bundesland prüfen.

Wie planen Sie das Wochenende zum Monatswechsel?

Auch wenn der Reformationstag 2026 auf einen Samstag fällt, lässt sich das Wochenende vom 31. Oktober bis 1. November gut für einen Kurzausflug, einen Besuch der Familie oder entspannte Tage zu Hause nutzen. Einige praktische Hinweise:

  • In den neun Feiertagsländern bleiben am Reformationstag Geschäfte überwiegend geschlossen – planen Sie Einkäufe für Samstag vorausschauend.
  • Prüfen Sie die Kalenderwoche, in die der Termin fällt, wenn Sie Termine oder Urlaub koordinieren.
  • Wer flexibel ist, kann rund um Allerheiligen oder in den Herbstferien gezielt Urlaubstage einsetzen und so mehrere freie Tage am Stück gewinnen.

Fazit: Der Reformationstag 2026 ist in neun Bundesländern ein gesetzlicher Feiertag, bringt wegen des Samstagstermins jedoch keinen Extra-Urlaubstag. Für die konkrete Urlaubsplanung im restlichen Jahr lohnt der Blick in den Urlaubsplaner 2026, mit dem Sie Brückentage und Feiertage optimal kombinieren.

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