Der Reformationstag 2026 faellt auf Samstag, den 31. Oktober, und Allerheiligen 2026 auf Sonntag, den 1. November. Beide Termine liegen an einem Wochenende – das ist fuer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in diesem Jahr ein wichtiger Punkt, denn ein gesetzlicher Feiertag am Wochenende bringt keinen zusaetzlichen freien Werktag. Wo die Tage gelten, worin sie sich unterscheiden und wie Sie die letzten Wochen des Jahres clever planen, lesen Sie hier.
Wo gilt der Reformationstag 2026 als Feiertag?
Der Reformationstag erinnert an den Thesenanschlag Martin Luthers im Jahr 1517 und ist in den ueberwiegend evangelisch gepraegten Bundeslaendern ein gesetzlicher Feiertag. 2026 gilt er am 31. Oktober in folgenden Laendern:
- Brandenburg
- Bremen
- Hamburg
- Mecklenburg-Vorpommern
- Niedersachsen
- Sachsen
- Sachsen-Anhalt
- Schleswig-Holstein
- Thueringen
Da der 31. Oktober 2026 auf einen Samstag faellt, haben Beschaeftigte in diesen Laendern in der Regel ohnehin frei. Ein Ausgleich fuer den auf das Wochenende fallenden Feiertag ist gesetzlich nicht vorgesehen und haengt – falls ueberhaupt – vom jeweiligen Arbeits- oder Tarifvertrag ab (ohne Gewaehr). Einen Gesamtueberblick finden Sie auf der Seite zu den Feiertagen 2026.
Wo ist Allerheiligen 2026 frei?
Allerheiligen ist ein katholisch gepraegter Feiertag und gilt 2026 am Sonntag, den 1. November, in den suedlichen und westlichen Bundeslaendern mit katholischer Tradition:
- Baden-Wuerttemberg
- Bayern
- Nordrhein-Westfalen
- Rheinland-Pfalz
- Saarland
Auch hier gilt: Weil Allerheiligen 2026 auf einen Sonntag faellt, entsteht kein zusaetzlicher freier Tag. An Allerheiligen gedenken viele Menschen ihrer Verstorbenen und besuchen Graeber, die oft mit Kerzen und Gestecken geschmueckt werden. In Bundeslaendern, in denen Allerheiligen ein stiller Feiertag ist, gelten teils Einschraenkungen fuer oeffentliche Veranstaltungen.
Worin unterscheiden sich die beiden Feiertage?
Reformationstag und Allerheiligen haben unterschiedliche konfessionelle Wurzeln, liegen aber direkt hintereinander:
- Reformationstag (31. Oktober): evangelisch gepraegt, erinnert an die Reformation durch Martin Luther.
- Allerheiligen (1. November): katholisch gepraegt, Gedenktag fuer alle Heiligen und Verstorbenen.
Interessant ist die Ueberschneidung mit Halloween am 31. Oktober. Der Name Halloween leitet sich von "All Hallows' Eve" ab, dem Vorabend von Allerheiligen. So treffen am letzten Oktoberwochenende 2026 ein kirchlicher Gedenktag, ein evangelischer Feiertag und ein populaerer Brauch aufeinander.
Lohnt sich jetzt noch eine Urlaubsplanung?
Weil beide Feiertage 2026 auf das Wochenende fallen, bringen sie keine klassischen Brueckentage. Umso wichtiger ist es, den Blick auf die kommenden Wochen und das restliche Jahr zu richten. In Sachsen lohnt sich beispielsweise ein Blick auf den Buss- und Bettag am Mittwoch, den 18. November 2026 – ein gesetzlicher Feiertag, der sich mit zwei Urlaubstagen zu einem laengeren Frei-Block ausbauen laesst.
Fuer eine systematische Planung empfehlen sich diese Hilfen:
- Der Urlaubsplaner 2026 zeigt, wie Sie mit wenig Urlaub lange Freizeitbloecke erzielen.
- Die Uebersicht der Brueckentage 2026 hilft, verbleibende Urlaubstage optimal einzusetzen.
- Fuer die Terminplanung ist die Uebersicht der Kalenderwochen 2026 praktisch.
Was passiert sonst noch rund um Ende Oktober 2026?
Das Ende Oktober ist auch fuer Familien ein wichtiger Zeitraum: In mehreren Bundeslaendern laufen die Herbstferien 2026, waehrend sie in anderen gerade erst beginnen. Baden-Wuerttemberg startet am 26. Oktober, Bayern folgt sogar erst Anfang November. Wer Reisen plant, sollte die unterschiedlichen Ferientermine im Blick behalten, um Staus und ueberfuellte Ziele zu vermeiden.
Hinzu kommt der Vollmond am 26. Oktober 2026 im Zeichen Stier – fuer alle, die gerne naturnah planen, ein Blick wert im Mondkalender 2026. Und nicht vergessen: Ende Oktober steht ueblicherweise die Zeitumstellung auf Winterzeit an, bei der die Uhren eine Stunde zurueckgestellt werden.
Fazit: Reformationstag und Allerheiligen 2026 fallen auf das Wochenende und bringen damit keinen zusaetzlichen freien Werktag. Wer dennoch Freizeit maximieren moechte, richtet den Blick auf den Buss- und Bettag in Sachsen sowie auf die Feiertage zum Jahreswechsel. Alle arbeitsrechtlichen Regelungen gelten ohne Gewaehr und sind abhaengig von Vertrag und Tarif.
